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Vorbereitung auf den Leistungstest als Rettungssanitäterin

Wir haben in diesem Jahr Katharina Lack auf den Sporttest der Rettungssanitäter vorbereitet. Den folgenden Text hat Katharina geschrieben und zusammengefasst, was der Leistungstest alles beinhaltet:

“Der physische Leistungstest stellt heute im Bewerbungsverfahren neben der schriftlichen Eignungsprüfung und einem persönlichen Bewerbungsgespräch ein wesentliches Element im Auswahlverfahren dar. Ob bei der Bundeswehr, Polizei, Feuerwehr oder im Rettungsdienst: In der Regel übersteigt die Anzahl der Bewerber die Zahl der angebotenen Ausbildungsplätze um ein Vielfaches.

Die einzelnen Sporttests können sich je nach Bundesland, Ausbildungsträger und angestrebter Laufbahn in Form, Ablauf und Anspruch deutlich unterscheiden: Während bei öffentlichen Trägern (Berufsfeuerwehr, Polizei) der Leistungsanspruch hoch bewertet wird, steht bei karitativen Trägern (z.B. im Rettungsdienst) verstärkt der Gesamteindruck im Vordergrund: Wie bewältigt der Bewerber die Stresssituation? Wie zeigt er sich im Umgang mit seinen Mitstreitern?: Überholt er im Ausdauerlauftest seine Kollegen konsequent oder feuert er den anderen Läufer vielleicht an und unterstützt ihn? Der von der Deutschen Sporthochschule Köln entwickelte Sporttest wird inzwischen bundesweit und besonders häufig bei öffentlichen Trägern angewandt. Das Testverfahren umfasst hierbei die Bereiche Kraft (Liegestütze, Beugehang, CKCU-Test, seitlicher Medizinballwurf, Wechselsprünge), Koordination (Gleichgewichtstest auf dem Schwebebalken/ DFFA, Kasten-Bumerang-Test) und Ausdauer (Lauf 400m; Lauf 3000m; z.T. auch Schwimmen und Streckentauchen).

Um sich als Bewerber bestmöglich auf einen solchen Test vorzubereiten, bedarf es eines individuellen Trainings: Die persönliche Leistungsfähigkeit muss für die einzelnen Testbereiche ermittelt und gezielt aufgebaut werden.

Viele Übungen können nur mit einer bestimmten Bewegungstechnik erfolgreich bewältigt werden (z.B. der Medizinballwurf, bei dem die Bewegungsabfolge entscheidend ist). Diese Techniken müssen erlernt und eingeübt werden. Ein kompetenter Personal Trainer erkennt die Ressourcen und Defizite des Bewerbers und kann Fehlern in der Haltung oder Bewegungsabfolge schnell entgegenwirken, bevor diese sich manifestieren.

Beherrscht ein Bewerber die einzelnen Übungen, ist damit leider noch nicht sicher, dass er auch am Testtag alle Ansprüche erfüllen wird: Es gilt nun noch, Reserven aufzubauen, da man während des Trainings in der Regel täglich nur eine bestimmte Anzahl an Übungen durchführt, während am Testtag sämtliche Übungen hintereinander zu absolvieren sind.

Um diesen multiplen Anforderungen gerecht zu werden, ist ein individuelles Training der effizienteste Weg zum Ziel. Die persönliche Ansprache bietet ein hohes Maß an Motivation und Sicherheit. In der Prüfungssituation erinnert man sich während der einzelnen Übungen sehr genau an die Worte des Trainers und weiß, worauf es im entscheidenden Moment ankommt. Beim physischen Leistungstest entscheiden Sekunden über ein Bestehen der Übung, sodass ein professionelles und individuelles Training die Voraussetzung für einen erfolgreichen Tag darstellen.

Das High Intensity Training stellt hierbei die optimale Trainingsform dar, da nur die Wenigsten die Option haben, sich täglich und ausgiebig der Vorbereitung zu widmen. Die kurzen, intensiven Einheiten steigern das individuelle Leistungsvermögen erstaunlich effizient -und einen kleinen Glücksrausch nach jedem Training gibt es inklusive.

Ich bedanke mich beim Body Focus Team für die kompetente, aufmerksame Betreuung und kann nur jedem ehrgeizigen Bewerber empfehlen, sich ebenfalls an euch zu wenden.”

von Katharina Lack

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