fbpx

Zwei Einfache Veränderungen an der Ernährung – KEIN Saft und Müsli

Wenn uns beim Personal Training Kunden fragen, was Sie machen können damit sie abnehmen, weil das Gewicht nicht runter geht, obwohl sie sich gesund ernähren und Sport treiben, fragen wir erst einmal nach. Zunächst einmal müssen wir wissen, was normalerweise gegessen wird. Oft sind dies gesunde oder auch vermeintlich gesunde Lebensmittel.

Was trinkst du normalerweise?

Zunächst stellen wir die Frage, was normalerweise getrunken wird. Hier wird oft Saft angegeben. Softdrinks selten, da die meisten wissen, dass diese viel Zucker enthalten und sie nicht gesund sind. Saft hat jedoch genau so viel Zucker. Wird Saft zwischen den Mahlzeiten getrunken, steigt der Blutzuckerspiegel. Um den Blutzuckerspiegel zu regulieren schüttet der Körper das Hormon Insulin aus, welches den Zucker in die Zellen schleust. Während dieses Vorgangs greift der Körper nicht auf seine Fettreserven zu, denn er hat ja genug Zucker zur Energiegewinnung. Das heißt aber auch, dass wenn es um einen Arbeitstag geht, der Beispielsweise um 8:00 Uhr beginnt und um 18:00 Uhr endet, Frühstück und Abendessen werden meistens vor oder nach der Arbeit zu sich genommen, der Körper 12 Stunden mit der Verarbeitung des Zuckers zu tun hat und während der Zeit nicht auf die eigenen Körperfettreserven zurückgreift.

Daher empfiehlt es sich drei Hauptmahlzeiten zu sich zu nehmen und zwischen den Mahlzeiten nur Wasser und ungesüßten Kaffee und Tee zu sich zu nehmen. Auch auf zuckerreiche Zwischenmahlzeiten sollte verzichtet werden. Wer gerne Obst isst, kann dies am besten direkt noch der Mahlzeit machen. Das Obst sollte immer in ganzer Form und nicht als Saft getrunken werden. Ein Glas Orangensaft ist schnell getrunken aber fünf Orangen am Stück zu essen ist gar nicht so leicht.

Um den Körper dazu zu bringen, stärker auf die Fettreserven zurückzugreifen, kann das Intermittierendes Fasten genutzt werden. Hier wird die Phase in der dem Körper keine Nährstoffe zu geführt werden verlängert, heißt die Phase in der er auf seine eigenen Reserven zurückgreifen muss. Es gibt hier zwei bekannte Methoden: die 16:8 Methode und die 24 Stunden Methode oder auch 5:2, weil diese an zwei von sieben Tagen in der Woche durchgeführt wird. Gerne auch nochmal in unserem Artikel Intermittendes Fasten nachlesen.

Wer möchte kann sein Personal Training so planen, dass es zum Beispiel vor dem Frühstück durchgeführt wird. Der Körper funktioniert auch ohne Zucker. Heißt wenn die Trainingsphase auf leerem Magen durchgeführt wird muss der Köper auf seine gespeicherten Energiereserven zurückgreifen.

Wie sieht dein Frühstück aus?

Ein weiterer Punkt der viel ausmacht, wenn er geändert wird ist das Frühstück. Viele essen morgens Müsli oder klassisch Brot oder Brötchen. Damit wird der Blutzuckerspiegel gleich am Morgen in die Höhe getrieben. Und nach ca. 3 Stunden so um 11:00 Uhr oder 12.00 Uhr herum setzt dann der große Hunger wieder ein, da der Blutzuckerspiegel hier wieder abgesackt ist. Eine bessere Variante morgens in den Tag zu starten ist ein Ei-Frühstück. Das muss nicht immer gleich aussehen. Man kann die Eier gut mit Wurst, Käse, Gemüse oder auch Fisch kombinieren. Der Vorteil ist, dass das Eiweiß länger satt hält und weniger Zucker in der Mahlzeit, den Blutzuckerspiegel auch nicht so stark in die Höhe treibt. Zudem kann das Eiweiß zum Aufbau der Muskulatur genutzt werden.

Wer keine Eier mag oder wem es morgens zu aufwendig ist sich Eier zu machen, der kann gut auf Jogurt (natur, am besten die Vollfett-Variante) oder Quark zurückgreifen. Jogurt und Quark schmecken auch gut, wenn man Proteinpulver mit hineinmischt. Als Müsliersatz können verschiedene Nüsse dienen: Walnüsse, Mandeln, Cashewkerne, Paranusskerne etc. Auch Leinsamen und Chiasamen können genutzt werden. Haferflocken in kleineren Mengen. Dieses Frühstück wird viel länger satt halten, als ein klassisches Müsli.

Wer zudem noch darauf achtet auch am Mittag und am Abend Eiweißreich und Kohlenhydratarm zu essen, wird feststellen, dass sich die Körperzusammensetzung positiv verändert.

Jetzt anrufen